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Geologische Interpretation des Erts-2-Satellitenbildes des ostbayerischen Grundgebirges und angrenzender Gebiete

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Τίτλος: Geologische Interpretation des Erts-2-Satellitenbildes des ostbayerischen Grundgebirges und angrenzender Gebiete
Συγγραφείς: Burkhardt, R., Endlicher, G.
Στοιχεία εκδότη: 2023.
Έτος έκδοσης: 2023
Περιγραφή: ZUSAMMENFASSUNG Die lithologische Auswertung der ERTS-2-Satellitenaufnahme des ostbayerischen Grundgebirges und angrenzender Gebiete erlaubt die Kartierung von Großeinheiten. Im Hinblick auf die geologische Karte bringt sie jedoch keine Verbesserung. Demgegenüber enthüllt die tektonische Auswertung von Photolineationen ein dichteres Bruchnetz als es bisher bekannt war. Das Grundmuster aus den signifikanten Richtungen NW-SE, NNW-SSE und ENE-WSW, das schon variszisch benutzt wurde, findet sich in den jüngeren geotektonischen Einheiten (mesozoisches Schichtstufenland und Molassebecken) wieder. Diese Tatsache und das richtungskonstante Fortsetzen einzelner Brüche durch verschiedene Stockwerke bzw. sedimentäre Deckschichten einschließlich pleistozäner und holozäner Ablagerungen wird als Anzeichen für ein Sichdurchpausen ererbter Strukturen und deren Fortbau bis in alleijüngste Zeit gewertet. Die statistische Auswertung der Photolineationen weist auf einen mehrphasigen Beanspruchungsplan hin. Strukturentscheidend sind eine frühvariszische NW-SE-gerichtete und eine spätvariszische SE- bis SSE-gerichtete Hauptstressrichtung. Die saxonische und känozoische Bruchtektonik ist hauptsächlich durch Vertikalbewegungen in Verbindung mit Einengungstendenzen in NE-SW-Richtung gekennzeichnet. Das hier beschriebene Bruchsystem besitzt grundlegende Gemeinsamkeiten mit vielen bekannten auf der Erde und kann daher gut einem postulierten globalen tektonischen Standardnetz zugerechnt werden. ABSTRACT From ERTS-2-image of the Variscian basement of Eastem Bavaria and adjacent areas lithological units may be only roughly mapped. Improvements with respect to geological maps are not obtainable. In structural analysis mapping of linear elements reveals in contrast a more complete pattem as can be provided by conventional methods. The photolineations generally representing fracture traces follow the preferred azimuths NW-SE, NNW-SSE and ENE-WSW. As this tectonic pattem is developed in Variscian, Mesozioc and even younger units and individual fractures do continue through these different regional units a Variscian deformation is thought to have exerted a strong control on fracturing during the Mesozoic until the Holocene. The Statistical distribution of the photolineations points out a polyphase tectonic stress. The hereby generated structures are mainly due to an early-Variscian compression of NW-SEdirection and a late-Variscian compression orientated NE-SW. The block-fault tectonics of the Mesozoic and Tertiary is in contrast characterized by vertical movements, but specific features suggest a weak compression which is directed from the NE to SW. It has to be stated that the described fracture pattem is similar to many others on the Earth. It thus fits into the model of a global tectonic Standard net.
Acta Albertina Ratisbonensia, Bd. 37 (1977): Acta Albertina Ratisbonensia
Τύπος εγγράφου: Article
Γλώσσα: German
DOI: 10.5283/albertina.2418
Rights: CC BY
Αριθμός Καταχώρησης: edsair.doi...........2a2f94cffd5adf7bd4a9e69e07e179f8
Βάση Δεδομένων: OpenAIRE